Die 2 Grundregeln für Deinen Erfolg mit Frauen – Teil 1

Ich muss auf meinen Coachings immer wieder schmunzeln, wenn sich meine Teilnehmer darüber beklagen, dass es viele Männer ganz viel einfacher mit Frauen haben als sie.

Immer wieder fällt dort ein Stereotyp, von dem sie sagen: Hey, der hat´s drauf und ich weiß nicht warum!

Ohne großen Trommelwirbel: Sie sind neidisch auf Südländer. Was sich genau für deren Erfolg bei Frauen verantwortlich zeichnet, zeige ich dir in diesem Artikel.

Im Grunde genommen machen sie 2 Dinge grundlegend anders, als jene Männer für die eine Frau ein Buch mit sieben Siegeln ist.

  1. Sie nehmen Frauen nicht immer ernst und
  2. Sie führen sie.

Das klingt banal, aber wie du gleich lesen wirst, steckt der Teufel im Detail.

In Deutschland liegt die Männlichkeit zwar noch nicht am Boden wie in manchen skandinavischen Ländern, wo wahrscheinlich schon alsbald „metrosexuell“ als neues Geschlecht eingeführt wird.

Versteh mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen, wenn man sich als Mann gut kleidet – im Gegenteil, auch ich steh von Zeit zu Zeit auf feinen Zwirn. Es geht mir hier vielmehr um deine Grundüberzeugung und deine Denke. Denn genau die sind es, die dich bei Frauen ins Abseits drängen, während Südländer ein wichtiges Geheimnis für Frauenerfolg förmlich mit der Muttermilch in sich aufsaugen:

„Frauen wollen auch mal nicht ernst genommen werden.“

Das was sich schon fast nach einer flehenden Bitte anhört, spukt in den Köpfen vieler Frauen in Mitteleuropa rum. Ihre potentiellen männlichen Partner sind zu glühenden Befürwortern von immerwährenden, nicht mehr zu steigerndem Verständnis und Einfühlungsvermögen für das weibliche Geschlecht geworden.

Mal im Ernst, da würde sich der Marlboro-Mann doch mehrere Male im Grabe rumdrehen!

Würde er dir etwa raten: „Sei der Zuhörer und habe immer Verständnis.“? Oder wärst du in seinen Augen sofort als ein Softie wie er im Bilderbuch steht abgestempelt?

Ohne ihn persönlich zu kennen – ich nehme letzteres an.

Der typische mitteleuropäische Mann hat die falsche Botschaft aufgesogen.

Ihm wurde verklickert: „Sei immer nett zu einer Frau, dann wird sie dich sehr mögen.“ 90 Prozent aller Männer auf meinen Coachings haben ein Problem damit, wenn Frauen böse auf sie sind. Und das ganz unabhängig davon, ob die Frau auch wirklich Grund dazu hat oder das Verhalten des Mannes gerechtfertigt war.

Problematisch wird dieses „immer Gut-Freund“ sein und die „verkappte Therapeut-Nummer“ nämlich dann, wenn man nicht nur darauf programmiert ist, zu Frauen immer nett zu sein – sondern auch ständig im Kopf Gedanken hin und herwälzt, weil man ein intellektueller, verkopfter Mensch ist.

Denn diese Kopflastigkeit beschert einem man ganz viel Denk- oder sollte ich lieber Interpretationskapazität sagen?

„Wie findet sie es wohl, wenn ich heute Abend nicht kann, wenn ich mit meinen Freunden pokern möchte. Wir kennen uns ja erst so kurz?!“ oder „Vielleicht hat sie ja doch recht und das ich ihr gesagt habe, dass ihr Problem doch gar nicht so groß sei, war möglicherweise ganz böse?!“

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Interpretationswalds in dem viele Männer gefangen sind und unter dem sie leiden. Und nicht nur sie leiden – für viele Männer ist das gleichbedeutend mit Frauenkontakten, die entweder schnell vorbei sind oder Frauen, die sich selbst die „Hosen“ anziehen.

Testen Frauen?

In verschiedenen Flirtforen liest man immer wieder, dass Frauen Männer immer und immer wieder testen. Sie sagen „Ich habe keine Zeit“ oder „Ich bin mit meinen Mädels hier zum Feiern und muss wieder zu denen zurück“, wenn du sie ansprichst.

In meiner Welt sind das jedoch keine Tests, sondern ganz normale, wirkliche Aussagen. Mal im Ernst: Welche Frau hat schon gerade Zeit, wenn sie auf der Jagd nach 18 Paar neuen Schuhen ist und in einer Stunde schon mit ihrer Freundin im Kaffee verabredet ist? Welche Frau kann dir ihre Aufmerksamkeit schenken, wenn sich sie und ihre Freundinnen schon so lange darauf gefreut haben, die ganze Nacht zu tanzen?

Die Frage ist vielmehr: Nimmst du diese Aussage ernst? Oder machst du dir genau diese empathischen Gedanken? Erwischt du dich bei einer Ablehnung bei „Ja, die hat wahrscheinlich echt keine Zeit, weil…“, dann ist noch nicht Hopfen und Malz verloren, aber es zeigt deutlich an, dass du dich von dieser automatisch auslösenden Interpretation und des Verständnishabens für ihre Situation lösen musst.

Nimm sie nicht ernst

Sie in so einer Situation voll und ganz ernst zu nehmen, ist dein selbstfabrizierter Schiffbruch. Hey, wenn du schon bei so einem „kleinen Problem“ deine Segel als Mann streichst und kleinbeigibst, wie reagierst du dann wohl auf die großen „Probleme“ dieser Welt.

Ja, doofe Frage für dich – aber das ist ein Bewertungsprozess der unterbewusst bei einer Frau abläuft. Sie testet dich zwar nicht, aber wenn du auf eine Aussage ihrerseits dich schon auf den Rückzug machst und nur noch schnell verschüchtert nach der Handynummer fragst, nimmt sie dich garantiert nicht als attraktives Mannsbild wahr.

Diese Prüfung deiner Durchsetzungskraft, die stattfindet, bezieht sich dabei nicht nur auf den frischen Kennenlern-Kontext. Genauso oder noch wichtiger wird sie bei Fragen in Beziehungen. Ist deine Freundin wegen irgendetwas sauer und lässt es an dir aus, während du sie gewähren lässt? Ist sie böse auf dich und kannst du gar nicht anders, als dich dafür ständig zu entschuldigen?

Oder nimm jenen Moment kurz vor dem Kuss „Nein, das geht mir zu schnell“ führen viele Frauen an – in manchen Fällen warst du wirklich zu schnell, in einigen kannst du das aber lösen, indem du sie weniger ernst nimmst und Nägel mit Köpfen machst.

Das ist die Eigenschaft, die so viele Frauen heute bei Männern vermissen. Männer die einfach wieder mehr ihr eigenes Ding machen und ihre Bedürfnisse nicht aus tiefgehendem Verständnis heraus immer ganz hinten anstellen.

Jetzt, wo ich dich lange genug auf dieses Problem mit der Nase gestupst habe, möchtest du es bestimmt auch in die Hand nehmen.

Deine Aufgaben, damit du Frauen weniger ernst nimmst:

1.) Schärfe dein Problembewusstsein

  • Wie viele Frauen sind dir in deiner Vergangenheit durch die Lappen gegangen, weil du sie zu ernst genommen hast?
  • Wie viele Frauen haben dich eher für einen guten Freund denn als potentiellen Partner gesehen, weil du zu nett warst?
  • Welche schönen Momente hast du nicht erlebt oder genutzt, weil du die ganze Zeit im Kopf reflektiert hast, was sie darüber wohl denken mag, wenn du sie jetzt einfach küsst/ihre Hand nimmst/…?

Schreibe so viele Ereignisse wie möglich auf einen Zettel und lies ihn jede Woche einmal, damit deine Wahrnehmung für dieses Thema erhöht bleibt.

2.) Lenk dich ab

  • Versuche ganz aktiv so wenig wie möglich daran zu denken, wie Frauen ein bestimmtes Verhalten oder einen bestimmten Spruch von dir finden. Kurz gesagt: Unterdrücke deine Über-Empathie.
  • Frage dich vor jedem Verhalten in den nächsten 14 Tagen: Was ist mein Bedürfnis, was möchte ich jetzt machen?
  • Wirft sich deine Interpretationsmaschine trotzdem wieder an? Ändere dann deinen Fokus: Überlege dir 10 Wege, wie du deinen Willen durchsetzt.

3.) Mache aktiv etwas gegen Über-Empathie (nicht nur in Bezug auf Frauen)

  • Lass an der Supermarktkasse nicht immer das Mädel vor, nur weil sie lediglich 2 Tomaten, 1 Suppe, 3 Brötchen und eine Flasche Wasser kauft, während du einen ganzen Einkaufswagen hast.
  • Gib der Supermarkt-Kassiererin einfach mal 12,38€ wenn du 10,14€ bezahlen musst (also einen Betrag der keinen Sinn macht). Lasse dir auch extra Zeit beim Auswählen deines Kleingelds.
  • Sage einem Gesprächspartner in nächster Zeit klipp und klar deine Meinung anstatt bei deiner Antwort nach einer möglichen Verbindung oder Gemeinsamkeit zu suchen

4.) Mache die ein oder andere „krasse“ Sache

  • Geh in ein Bekleidungsgeschäft und frag nach einem Krankenschwesterkostüm
  • Begebe dich in einen Dessousladen und lasse dich über weibliche Unterwäsche beraten

Sei dabei voll auf dich fokussiert.

Viel Erfolg,
Pascal „Xatrix“ Levin

PS: Nicht vergessen: Vom Freitag, 16.09.2011 bis Sonntag, 18.09.2011 findet der “BECOME A NATURAL”-Workshop in Stuttgart statt, mit Pascal, Olli und Dennis als “Gastcoach”.

Es ist noch genau 1 Platz frei! :-)

Hier ist der Link zum “BECOME A NATURAL”-Workshop:

http://www.authentic-charisma.de/workshop.html

Frauen natuerlich ansprechen erobern und verfuehren

Dieser Artikel wurde geschrieben von:

>>> (insgesamt 5 Artikel auf dem NF Blog).

Immer noch begeistert über seinen eigenen positiven Lebenswandel, führt er seit 2007 andere Männer in den Workshops und Coachings von Authentic Charisma zu diesem grundlegenden „Change“ in ihrem Leben. Sein Coaching-Stil ist dabei offen, professionell reflektiert, geduldig und lösungsorientiert. Mitunter auch provozierend, aber immer unterstützend, um seine Coachees effektiv und nachhaltig zu ihren angestrebten Zielen zu führen. In seine Formate lässt er Übungen und Inhalte aus dem NLP, Männlichkeitstrainings, der Hypnose sowie der Lern-& Sozialpsychologie einfließen.

6 Antworten to “Die 2 Grundregeln für Deinen Erfolg mit Frauen – Teil 1”

  1. Sebi sagt:

    Bezüglich der Südländer muss man aber schon die ganze Wahrheit sagen. Sie nehmen Frauen nicht ernst, solange es Deutsche oder andere nicht-muslimischen Frauen sind. Ihre eigenen Frauen sind denen hingegen heilig. Schon mal erlebt, was passiert, wenn man die Schwester eines Südländers anmacht? Richtig – es gibt Stress. Und das wiederum nur wegen einer Frau, damit diese bloß nicht ihre Jungfräulichkeit vor der Hochzeit verliert.
    Daraus kann man eigentlich schließen, dass Südländer die europäischen Frauen nicht ernst nehmen, weil sie schlichtweg keinen Respekt vor diesen Frauen haben. Leider sehen sie diese nur als billige Schlampen an. Meistens respektieren sie es einfach nicht, dass eine Frau ihre Sexualität frei ausleben möchte.

    Nun hab ich genug geschrieben, jetzt seid ihr wieder am Zug! ;-)

  2. Torsten sagt:

    Dieser Artikel von euch Trifft echt zu !
    Auch wenn man es nicht glauben will aber es ist so !

  3. Johannes sagt:

    Hey, super Artikel, ich habe ihn weiterempfohlen. Beim zweiten Lesen ist mir dann aber noch was aufgefallen. Hast du da nicht was vergessen? Es heißt doch: 2 Grundregeln. Auf das Führen gehst du unten dann aber gar nicht mehr dezidiert ein. Hast du das dann vergessen, oder ist das implizit mit dem “nicht Ernst nehmen” schon abgedeckt?

    • Dennis sagt:

      Hey Johannes,
      fast perfekt aufgepasst! Man beachte den Titel, in dem ein kleiner Zusatz enthalten ist, der wie folgt lautet: “Teil 1″!…
      Kommt dann in Kürze… ;-)

  4. Hallo geneigte Leser,

    ich antworte euch in chronologischer Reihenfolge :)

    1. @Sebi: Ich habe für den Artikel etwas genutzt, was mir im Rahmend der Herleitung gut in den Artikel passte. Dabei habe ich die dominanten und führenden Charaktereigenschaften einiger Südländer betont, um ein anfassbares Beispiel zu geben.

    Wenn ein Mann eine Frau erniedrigend behandelt, geht mir das wie dir deutlich gegen den Strich. Aber genauso verhält es sich mit Negativ-Pauschalisierungen von Menschengruppen – deine lehne ich strikt ab.

    Und das ist ein gutes Schlusswort zu dem Nebenthema, denn dann können wir uns hier wieder mehr um unsere Persönlichkeitsentwicklung kümmern, denn das ist das Geniale: Mein eigenes Verhalten liegt 100% in meinem Verantwortungsbereich, weswegen ich auch gerne dort ansetze.

    2. @Torsten: Danke für die Blumen!

    3. @Johannes: Dennis hat mir den Trommelwirbel schon vorweg genommen, denn du kannst dich schon jetzt auf den 2. Teil dieses Artikels freuen, in dem es sehr dezidiert, eloquent und explizit ;) ums Führen geht.

  5. So, wer immer schon mal sehen wollte, wie es hinter den Buchstaben aussieht: Jetzt gibt´s mich auch mit Bild, wenn ich einen Kommentar abgebe :-)

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