Die 2 Grundregeln für Deinen Erfolg mit Frauen – Teil 2

Im ersten Artikel zu den 2 definitiven Grundregeln für deinen Frauenerfolg hast du verstanden, warum es gut sein kann, auch einfach mal „dein Ding“ durchzuziehen und wie du genau dieses Verhalten lernen kannst.

Im zweiten Teil geht es nun um den 2. Erfolgsschritt:

Eine Frau zu führen

Fokussieren wir uns wieder auf das Problem vieler westlicher Männer: Im Versuch der Erschaffung möglichst gleichberechtigter Beziehungs- und Flirtmuster ergab sich durch die eigene Erziehung und ihre Unterstützung durch die Medien in den letzten Jahrzehnten ein neues Bild von Mann.

Das ein oder andere Gute mag diese Entwicklung mit sich gebracht haben, aber wenn man sich die Vielzahl jener Männer anschaut, die heute entweder richtiggehende „Angst“ vor Frauen haben oder jene, die einfach nicht wissen, wie man mit Frauen umgeht, wird schnell bewusst, dass massive Fehlentwicklungen stattgefunden haben.

Dabei setzen wir den Rotstift genau an der Stelle an, an der der Schuh drückt. Nämlich an einem Punkt, der Männern wie Frauen mehr Leid gebracht hat, als es ihnen nützt.

Wie viele Frauen jammern heute darüber, wo nur die echten Männer hin sind?

Wie viele Frauen sind in Beziehungen, in denen sie ihren Partner einfach nicht ernst nehmen können?

All das sind die Langzeitfolgen des misslungenen Experiments eine Beziehung auf der Entscheidungsebene so gleichberechtigt wie möglich zu führen. Das Resultat: Fast jeder Mann ist zum Mann der Beliebigkeit und des „Jeins“ geworden – und das mögen Frauen in ihrem Inneren überhaupt nicht.

Egal, was auf der pseudo-intellektuellen Ebene als bestes Modell für die Interaktion zwischen Mann und Frau erkoren wurde – die Instinkte lassen sich davon nicht beeindrucken geschweige denn umstimmen.

Eine fehlerhafte alltägliche Situation:

Mann und Frau stehen abends im Schlafzimmer. Es geht in ein schickes Restaurant mit gutem mediterranen Essen. Selbstverständlich möchte die Partnerin sich für so einen besonderen Abend auch besonders fein kleiden.

Sie steht vor dem Bett und dort liegen 3 verschiedene Kleider. Sie dreht sich zur Seite und fragt „Schaaatz, was meinst du – welches Kleid soll ich heute Abend anziehen?!“ Ihr Freund entgegnet: „Nimm doch einfach eins von diesen dreien, an dir sieht doch alles schön aus!“

Öööööt -durchgefallen – der Kandidat geht direkt zum Nachsitzen.

Oder anders: 2 junge Menschen eines jeweils anderen Geschlechts sind in der Anbahnung des ersten gemeinsamen Dates. Der junge Mann möchte absolut alles richtig machen und schlägt vor: „Also, wir können Cocktails trinken gehen, leckeres Eis Essen bei Mario oder richtig feines Tapas im Al Andalus. Auf was hast du Lust?“

Knaaarrrzzz – so viele Zehennägel, die sich aufrollen könnten, hat ein weibliches Wesen gar nicht.

Diese 2 per Zufallsgenerator ausgewählten Situationen, die tagtäglich immer wieder und überall in deutschen Landen passieren, dienen als gute Beispiele für das zugrundeliegende Problem.

Führung ist nicht einfach und außerdem möchte „Mann“ es der Frau so nett wie möglich machen, damit es in Zukunft noch besser läuft.

Der Fehler: Kein Mann macht sich die Gedanken, ob Frauen das überhaupt möchten. Intellektuell mag sich das die ein oder andere noch wünschen, aber wenn es dann um die wirkliche „Praxis“ geht, sind sie mit so einem Umgang doch hoch unzufrieden.

Warum mögen Frauen es, geführt zu werden?

Ja, Frauen können sehr gute und auch weise Entscheidungen selbstständig treffen – die Frage ist vielmehr: Wollen sie das denn auch?

Und genau hier geht es los: Frauen mögen es sehr, sich einfach fallen zu lassen. Einfach mal nichts entscheiden zu müssen, weil jemand anderes, dem sie vertrauen, die Verantwortung dafür trägt. Sich einfach ganz ihrem weiblichen Wesen hingeben und die Situation sorgenfrei genießen.

Weil diese Botschaft so wichtig ist, wiederhole ich sie: Auf der einen Seite sind Frauen sehr fähig, Entscheidungen zu treffen, aber sie mögen das nicht ständig tun.

Denn Entscheidungen nicht nur zu treffen, sondern sie auch auszuführen, Dinge anzupacken, Nägel mit Köpfen zu machen und sich der Verantwortung stellen sind Bereiche, die dem Naturell des Mannes sehr entgegen kommen.

Fällt es dir wie Schuppen von den Augen?

Die Situation der Kleiderauswahl von weiter oben ist eine typische Alltagssituation, in der eine Frau, gerne die Verantwortung abgeben möchte und einfach das tragen möchte, wofür ihr Freund sich entscheidet.

Mach dir klar: Warum sollte jemand eine Frage stellen – doch garantiert nicht um ein „Egal“ als Antwort zu erhalten, oder?

Also triff beim nächsten Mal eine Entscheidung mit all den dazugehörigen Konsequenzen. Die können nämlich sein, dass deine Freundin dir sagt, dass du genau das richtige Kleid ausgesucht hast.

Genauso gut kann es aber auch sein, dass es abends auf einmal sehr kalt wird und sie dir die Schuld gibt, so ein kurzes Kleid ausgesucht zu haben.

Aber genau darum geht es, sie wird deine Entscheidung im Guten mögen und wenn sie solche „Kälte-Folgen“ hat, wird deine Freundin sie immer noch gut finden, weil sie die Verantwortung für ihr Frösteln dann nicht selbst tragen muss.

Führung ist immer wichtig

Das Thema der Führung ist aber nicht nur in einer Beziehung sehr wichtig, sondern in jedem Bereich deines Flirts – zumindest, wenn du möchtest, dass er erfolgreich wird.

Um dir eine gute Grundlage zu bieten, dich in dieses Thema einzuarbeiten, nenne ich dir weitere Beispiele aus der Praxis.

Führung beim Ansprechen

Im ersten Text hast du es bereits gelesen – wenn du eine Frau ansprichst, passiert oft, dass sie ein „keine Zeit“ entgegnet. Du hast bereits gelernt, dass es in diesem Moment wichtig ist, sie nicht ernst zu nehmen. Aber nun nutzt du zusätzlich das Werkzeug der Führung.

Denn ihr Bedürfnis ist es das Gespräch zu verlassen, weil sie ebenfalls nervös ist oder nur wirklich kurz Zeit hat.

In so einem Moment musst du als Mann derjenige sein, der ihr die Entscheidung abnimmt. Das bereitest du mit einem Spruch vor, der ihr zeigt, dass du das nicht ernst nimmst „Bist du etwa auf der Flucht – hast du eine Bank ausgeraubt?“

Dadurch hast du ihr gezeigt, dass du ihr Zeitargument nicht ernst nimmst. Aber das bildet nur das Fundament für die Fortführung deines Flirts, wenn du anschließend gleich die Führung übernimmst.

Denn ihrem Zeit-Argument oder ihrer Nervosität kommst du nur wirksam bei, wenn du sie in einem Rahmen führst, wo sie sich fallen lassen und entspannen kann – also du die Verantwortung übernimmst.

An dieser Stelle gelingt dir das, wenn du sofort wieder das Gespräch aufnimmst. Eine gute Möglichkeit führend die Kommunikation neu zu starten ist ein Statement. Sage ihr: „Du bist doch bestimmt keine Kölnerin!“

Führung im Gespräch

Damit hast du aber noch nicht gewonnen, denn die Führung muss natürlich noch weitergehen. Zum einen über das angeregte Gespräch, dass du mit ihr führst und die anderen Ebenen, die du gleichzeitig noch bedienen kannst.

  • Ist sie noch nicht ganz bei der Sache oder lässt sich von den Schaufenstern der Geschäfte ablenken, so sage „Hey, ich bin ein Mann und brauche mehr Aufmerksamkeit“ und freue dich, wenn sie dich in ihren Fokus rückt.
  • Guckt sie grimmig oder hat schon seit Ewigkeiten ihre Arme vor dem Körper verschränkt, dann mache ihr das bewusst: „Lächle doch mal/ nimm doch mal die Arme auseinander, dann siehst du auch so sympathisch aus, wie du wahrscheinlich bist.“
  • Stehst du mit ihr in einer dichtbepackten Fußgängerzone oder rempeln euch in der Bar alle an? Wechsel mit „Hey, da hinten ist es viel leerer und enstpannter – lass uns da hingehen!“ an einen anderen Ort.

Deine Aufgaben für mehr Führung:

  • Gehe knallhart mit dir ins Gericht: Analysiere dein Ansprechen, Flirten, deine Dates und deine Beziehung hinsichtlich der Führung. Baust du sie ganz bewusst oder unbewusst immer wieder ein oder bist du auch eher ein Jein-Mensch?
  • Nimm jedes Ereignis daraus, bei dem du normalerweise nicht führst und überlege dir Handlungsoptionen, wie du in diesen Punkten in Zukunft in die Führung gehen kannst.
  • Schreibe einen einseitigen Aufsatz, warum du das Recht und die Pflicht hast Frauen zu führen. Schreibe auf die Rückseite (oder 2. Seite), warum Frauen das wundervoll finden.
  • Beginne Führung, das Treffen von Entscheidungen und das Übernehmen von Verantwortung auch in andere Bereiche deines Lebens zu integrieren. Schlage die Bar vor, in die du und dein Freundeskreis nächstes Wochenende gehen, organisiere für alle einen geilen Tag im Grünen oder nimm in einer Teamarbeit auf deiner Arbeit die Fäden in die Hand

Viel Erfolg,

Pascal „Xatrix“ Levin

Frauen natuerlich ansprechen erobern und verfuehren

Dieser Artikel wurde geschrieben von:

>>> (insgesamt 5 Artikel auf dem NF Blog).

Immer noch begeistert über seinen eigenen positiven Lebenswandel, führt er seit 2007 andere Männer in den Workshops und Coachings von Authentic Charisma zu diesem grundlegenden „Change“ in ihrem Leben. Sein Coaching-Stil ist dabei offen, professionell reflektiert, geduldig und lösungsorientiert. Mitunter auch provozierend, aber immer unterstützend, um seine Coachees effektiv und nachhaltig zu ihren angestrebten Zielen zu führen. In seine Formate lässt er Übungen und Inhalte aus dem NLP, Männlichkeitstrainings, der Hypnose sowie der Lern-& Sozialpsychologie einfließen.

8 Antworten to “Die 2 Grundregeln für Deinen Erfolg mit Frauen – Teil 2”

  1. Johannes sagt:

    Auch dies wieder ein sehr guter Artikel! Genial, wie du es schaffst, das wichtigste so auf den Punkt zu bringen und mit praktischen Handlungsanweisungen zu verknüpfen. Ich werde diesen Artikel weiterempfehlen.

    Allerdings möchte ich noch den Hinweis hinzufügen, dass Mann einer Frau nicht überdeutlich machen muss, dass Mann die Hosen anhat. Sonst kann sie sich – gerade vor Dritten – blamiert fühlen. Ich mache es meistens so, dass ich ihr nicht mehrere Vorschläge mache (so wie der Cocktail-Eis-Tapas-Mann aus dem Beispiel, sondern nur einen, und sie dann frage, was sie davon hält. Zum Beispiel: “Ich habe heute Lust auf Kino, hast du auch Lust?” In der Regel sagt sie dann “Ja” oder “OK”. Mit so einer Frage erfüllt man beides: Führung – denn man sagt ja, was gemacht wird – und Höflichkeit, denn man lässt ihr ja zumindest theoretisch die Option “Nein” zu sagen. In Wahrheit wird sie aber gerade deswegen nur selten nein sagen.
    Das ist allemal besser, als ihr zu sagen: “Wir gehen heute ins Kino.” Das habe ich früher gemacht, aber es kam oft vor, dass sie sich dann bevormundet gefühlt hat, was in Streit ausartete. Heute lasse ich ihr die Möglichkeit nein zu sagen. Meistens wissen Frauen nicht genau, was sie wollen. Und deswegen stimmen sie solchen Vorschlägen oft zu, auch wenn sie das gar nicht unbedingt wollen. Später stellen sie dann meistens fest: “Hey, das war eine tolle Idee/das war ein schöner Abend – lass und das nochmal machen!”
    Wirft man ihr nur seinen Plan entgegen, kann es passieren, dass sie schon aus Prinzip nein sagt. Denn jede Frau will ja auch ein bisschen emanzipiert sein. Lässt man ihr von vornherein diesen Freiraum, hat sie kein Problem damit, ja zu sagen und kann sich meiner Führung trotz ihrer Emanzipation hingeben.

  2. Tomek sagt:

    Guter Artikel Dennis! Auf den Punkt getroffen.

  3. @ Johannes: Danke für die sinnige Ergänzung und noch besser: Die praktischen Beispiele – denn genau das braucht “man”, wenn man Leuten seine Botschaft verdeutlichen und leicht verständlich machen möchte.

    @ Tomek: Danke :P

  4. Roni sagt:

    Ganz guter Beitrag! Grüsse

  5. Mikey sagt:

    wieder was dazugelernt. beschäftige mich schon länger damit und die beiden Artikel sind wieder sehr hilfreich gewesen

  6. Dan sagt:

    super Artikel…und Pascal, Du traust Dich auch Themen anzusprechen, die zur Zeit politisch “nicht korrekt sind”

    hab’s google+ed

    Vielen Dank

    Dan

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