In diesem Artikel geht es nicht um Frauen. Es geht darum, dass ich ein verdammter Morgenmuffel bin! Ich komme morgens schwer aus dem Bett. Und dadurch verliere ich nicht nur Zeit, sondern bin oft auch tagsüber müder wie wenn ich einfach gleich aufgestanden wäre anstatt noch 2 Stunden im Bett (gefühlt sind es immer 5 Minuten) vor mich hin zu dösen.
Was habe ich bisher ausprobiert?
- Meinen Laptop direkt neben mein Bett zu legen, damit ich morgens eine Motivation habe, aufzustehen (es könnte ja eine wichtige neue Email gekommen sein)
- Abends einen Liter trinken, damit ich mich morgens entscheiden muss, ob ich ins Bett pinkel oder einfach aufstehen MUSS, weil meine Blase kurz vor der Explosion steht
- Den Wecker nicht neben mein Bett stellen, sondern auf die andere Seite des Zimmers, damit ich aufstehen muss, um ihn auszuschalten. Und dann bin ich eh schon wach und kann auch direkt aufstehen.
- Früchte und einen Entsafter kaufen, damit ich mich beim Aufwachen auf einen frisch gepressten Shake freuen kann
Letztendlich ist es immer die Entscheidung, aufzustehen oder nicht. Ich finde, egal was man für Hilfsmittel benutzt: Langfristig ist es immer die Entscheidung die man treffen muss. Die Entscheidung sich in den Hintern zu treten und aufzustehen – in dem Wissen, dass man zwei Stunden später froh darüber ist, aufgestanden zu sein. Abends beim Schlafengehen habe ich die Entscheidung immer für mich getroffen, am nächsten Morgen sah es dann allerdings oft anders aus
Gestern war ich um halb 4 Uhr nachts im Bett, heute Morgen bin ich um 10:15 Uhr aufgestanden. Den ersten Termin heute habe ich um 17:30 Uhr, ich habe also keine notwendigen Gründe, nach 6,5 Stunden aufzustehen. Trotzdem mache ich das jetzt schon seit mehreren Wochen. Ich habe dadurch nicht nur Zeit gespart, sondern fühle mich auch besser und bin leistungsfähiger.
Wie habe ich es geschafft?
Die einzige Zutat: 180€ & einen schlauen Weckzeitpunkt

Ich habe mir den aXbo Schlafphasenwecker gekauft. Der Besondere an dem Wecker ist:
- durch ein Frotteearmband misst der Wecker meine Bewegungen während ich schlafe
- da man in der REM Phase träumt und sich bewegt, erkennt das der Wecker
- ich stelle keinen Weckzeitpunkt mehr ein, sondern einen Weckzeitraum von 30min
- ich werde dann z.B. zwischen 9:00 und 9:30 Uhr geweckt – und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem ich leicht weck bar bin
So sieht der Wecker aus:
Ich habe jetzt keine genaue Studie, aber es ist definitiv wissenschaftlich erwiesen, dass der Weck-Zeitpunkt viel entscheidender ist, als die Schlafdauer. Ich denke, dass kann jeder bestätigen. Nach 10 Stunden Schlaf fühlt man sich nach dem Aufstehen nicht unbedingt besser wie bei 6 Stunden Schlaf.
Natürlich hat jeder Mensch individuelle Unterschiede. Trotzdem kann man sagen, dass eine Schlafphase ca. 90min dauert. Wenn wir mitten in einer Tiefschlafphase geweckt werden (und es ist sehr schwer, Menschen in dieser Phase aufzuwecken), dann sind wir völlig neben der Spur.
Deshalb ist die zweite wichtige Zutat für einen guten Schlaf: der Weck-Zeitpunkt
Wenn ich abends um 1 Uhr ins Bett gehe, rechne ich einfach entweder 6 Stunden (4 x 90min) oder 7,5 Stunden (5 x 90min) dazu und stelle den Wecker für diesen Weck-Zeitraum ein.
Seit mehr als 5 Wochen wache ich nun mit dem Wecker auf und es ist genial. Natürlich gab es immer mal wieder Schwankungen. Wenn ich nachts um 4 Uhr betrunken ins Bett falle, bin ich 6 Stunden später trotz Wecker und optimalem Weckzeitpunkt nicht topfit. Das ist wohl gesunder Menschenverstand.
Wenn ich es in Zahlen ausdrücken müsste, würde ich sagen, dass der Wecker und die Anwendung des optimalen Weck-Zeitpunktes meinen Schlaf bzw. das Aufstehen um 45% verbessert haben. Klar ist der Wecker teuer, aber das ist es mir auf jeden Fall wert.
Wer möchte, kann sich gerne noch weiter informieren:
Auf der aXbo Seite kostet der Wecker etwas mehr, das günstigste Angebot gibt es hier auf Amazon.





