Lieber Leser, was meinst du – wie muss ein Mann sein, der bei Frauen erfolgreich ist?
Vielleicht stimmst du mir zu, wenn ich aufzähle:
- Er muss sich etwas trauen (z.B. sie anzusprechen)
- Er muss selbstbewusst sein
- Er muss kommunizieren können
- Er muss führen
- Er muss Charisma haben
- Möglicherweise muss er auch die ein oder andere bestimmte Techniken beherrschen
Ich mache gleich an dieser Stelle “Tabula rasa”: Du kannst in jeder dieser Persönlichkeitseigenschaften weit vorne liegen und trotzdem wird Frauenerfolg für dich noch in weiter Ferne sein.
Denn eine kleine nette Eigenschaft fehlt nicht nur in dieser Liste, sondern wird von vielen Männern immer wieder mit den Füßen getreten: Selbstrespekt
Ein kleines schmutziges Geheimnis: Frauen finden nur Männer langfristig anziehend, bei denen sie spüren, dass er voll und ganz zu sich steht und seine Bedürfnisse leben kann.
Wenn es dir nicht gelingt, dich und deine Werte zu respektieren, werden dir Frauen ein Leben lang auf deiner Nase herumtanzen, oder schneller das Interesse an dir verlieren, als du bis 3 zählen kannst. Vielleicht ist das auch der Grund, warum es für dich mit Frauen am Anfang ganz gut klappt, aber sie dann schon bald nichts mehr von dir wissen wollen.
Vielen Männern gelingt es, den Mangel an Selbstrespekt beim Kennenlernen zu kaschieren, indem sie die Frau gezielt in bestimmten Punkten abwerten und ganz bewusst hier und dort Interesse zurückhalten.
Aber das ist wie mit einem ordentlichen „Feinkostgewölbe“ – auch wenn es sich jeder Mann wünscht: Keiner schafft es 24 Stunden lang seinen Bauch einzuziehen. Genau so unmöglich ist es, dass er der Frau weis macht, was für ein toller Hecht er ist, obwohl er in seinem Inneren ein glitschiger Aal ist, denn niemand kann sein Verhalten den lieben langen Tag verstellen.
Wie du aus dieser Erklärung richtig vermutest, hängen Selbstbewusstsein und dein „Standing“ als Mann stark von deinem Respekt für dich selbst ab. Ist dieser nicht da und lebst du ihn nicht, oder verletzt ihn, dann sind dein Selbstvertrauen und deine Männlichkeit fragiler als Eierschalen.
Deswegen lernst du in diesem Artikel die Grundlagen zur Schaffung von Selbstrespekt kennen und erfährst, wie du ihn stärken und in konsequent in dein Leben integrieren kannst.
“Frauen sind wundervölle Geschöpfe und leben gerne in ihrer harmonischen, weiblichen Rolle – das tun sie aber nur, wenn du auch deine Rolle als Mann bekleidest.”
Wenn du egal, was sie macht (z.B. deine persönlichen Lebensregeln verletzt), dich beleidigt oder sich einfach nicht bei dir meldet – warum hat sie dich dann verdient?! – trotzdem noch weiter an ihr interessiert bist, dann ist der Respekt vor dir selbst noch ein kümmerliches Pflänzchen.
Genug der schönen Worte, ich möchte dir an dieser Stelle Aufgaben an die Hand geben, damit du lernen kannst, dich mehr zu respektieren.
1.) Definiere die Regeln und Werte deines Lebens
Immer wieder bleiben Männer passiv, wenn Frauen oder andere Menschen Dinge tun, die ihnen gar nicht schmecken, weil sie dazu gar keine feste Meinung haben. Sie denken sich „Ah, das ist nun echt mal nicht dufte, was die da mit mir macht“ – aber das war es auch schon.
Hey, ein Mann wird meist erst dann aktiv, wenn sein Territorium oder er direkt verletzt wird. Du siehst: Ohne abgestecktes Territorium, ohne eine Klarheit über deine wichtigsten Werte, führst du ein Leben in der belanglosen Beliebigkeit.
Kein Wunder, dass andere Menschen und Frauen immer wieder auf dir herum trampeln!
Also: Bestimme klar die wichtigsten Werte für dein Leben, grenze die bedeutendsten Bereiche ein, über die du Hoheit haben möchtest und werde dir bewusst über das, was du wirklich willst.
Fange genau jetzt an und bestimme 10 Regeln dafür wie du dein Leben führen möchtest und was du brauchst, um diesen Zustand zu erreichen.
Das kann zum Beispiel sein:
- Meine persönliche Freiheit und die Freiheit meines Denkens sind die Hauptziele, die ich in meinem Leben verfolge.
- Andere können mir gerne Feedback zu meiner Entwicklung geben, aber sie dürfen nicht versuchen mich in meinen alten Verhaltensmustern gefangen zu halten.
- Ich stehe für andere ein – wenn sie sich nicht verteidigen können, schreite ich für sie ein.
- Die Menschen, die mich umgeben respektieren mich und stehen uneingeschränkt zu mir.
- Ich umgebe mich nur mit Menschen, die mir gut tun.
Setze nach diesem kleinen Input ruhig deine Liste auf. Eine kleine Hilfe ist es, dich im hohen Alter – z.B. mit 80 – vorzustellen. Jetzt, wo du auf dein Leben zurückblickst, was möchtest du alles erreicht haben, was willst du alles erlebt haben?
Du wirst durch dieses kleine Gedankenexperiment natürlich nicht deine Berufung finden, aber mehr ein Gespür dafür bekommen, in welche Richtung dein Leben sich entwickeln soll. Von dort aus kannst du eine Ebene tiefer gehen und schauen, was du an „Regeln“ brauchst, um diese Ziele auch wirklich zu erreichen.
Diese Regeln kannst du dann auf ganz viele Bereiche deines Lebens verallgemeinern: Auf deinen Job und den Umgang mit deinen Kollegen, auf deinen Freundeskreis und selbstverständlich auch auf deine Partnerin.
Bist du zum Beispiel derjenige, der immer sie anruft und der immer wieder in die Beziehung investiert, während sie sich nur zurücklegt, verletzt das deine Regel 4) und 5). Sie macht dir schlechte Gefühle, weil du immer mehr machst aus Angst sie zu verlieren und dabei respektiert sie dich gar nicht, denn warum erwartet sie von dir, dass du immer auf sie zukommst?
Du siehst: Mit so einer Liste kannst du viel klarer wahrnehmen, wenn Verhalten passiert, dass nicht förderlich für dich, für dein Dasein und vor allem nicht für deinen Selbstrespekt ist.
2.) Definiere dein Verhalten
Werteverletzungen und Regelbrüche wahrzunehmen ist das eine. Auf sie adäquat reagieren zu können das wichtige andere.
Meiner Erfahrung nach ist das für viele Menschen, die sich mit dem Flirten und der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen ein großes Problem.
Sie trauen sich nicht in diesen Konflikt zu gehen oder wissen oft einfach nicht, wie sie das bewerkstelligen können.
Deswegen machst du es dir einfacher: Nachdem du deine Werte definiert hast, überlegst du nun, wie du reagieren solltest, wenn sie gebrochen werden.
Kommen wir doch mal zurück zum zwischenmenschlichen Kontext: Ein Kollege macht wieder einen Witz auf deine Kosten.
Wenn so etwas Mal passiert, ist das okay – das gehört zum Alltag. Zum Problem wird´s aber, wenn es dich richtig nervt und du innerlich schon die Fäuste ballst, selbst wenn der besagte Kollege noch gar nicht im Büro ist.
Deine Aggression in dem Moment ist ein positives Gefühl, weil es jene Emotion ist, die du wahrnehmen sollst, wenn ein Mensch deine Regeln verletzt. Dieser Kollege greift dich dauernd an und macht dir damit schlechte Gefühle.
Gehe es jetzt ganz anders an:
Schreibe dein Verhalten auf, was du mit einem Menschen machst, der sich ständig über dich lustig macht. Vielleicht gefällt dir, wenn du beim nächsten Vorkommnis einfach dein Wasserglas in Richtung seines Schrittes schwingst und sich ein richtig schöner nasser Kreis auf seiner Hose abzeichnet.
Dann haben die anderen was zu lachen und du hast deinem Kollegen mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass er sich besser zweimal überlegen soll, auf welchen Kosten er sich lustig machen darf.
Genau so kann es für dich andere Situationen geben, wo du nicht den Wasserteufel spielst, aber ganz authentisch zu deinen Werten stehst.
Wenn du z.B. ein sozialer Mensch bist, dürftest du die Aussage einer Frau wie “Ach, was in Japan passiert ist mir doch egal” nicht so gut finden und müsstest ihr dann mal klipp und klar sagen “Hey, so eine *****-Einstellung geht ja mal gar nicht.“
Ich würde in so einem Fall (bei krassem Wertewiderspruch) nach einer Ansage von mir das Gespräch mit meinem Gesprächspartner verlassen, denn egal wie schön eine Frau ist, muss ich mir so etwas nicht geben.
Das sind die richtigen Reaktionen, die du für dich aufschreibst. Anfangs kann das für dich noch eine große Hilfe sein – aber mit der Zeit wirst du diese Konfliktschritte immer mehr in dein Verhalten übernehmen.
Klar ist, dass du dir mit diesem authentischen Lebensweg nicht nur Freunde machst. Die Frage ist jedoch, wie männlich und selbstbewusst es sich für dich anfühlen kann so zu reagieren. Das spüren nicht nur andere Menschen, gerade Frauen riechen diese Ehrlichkeit 10 Meilen gegen den Wind und finden sie gut!
3.) Begebe dich in den richtigen Zustand
Es gelingt dir noch einfacher deine definierte, richtige Reaktion zu zeigen und sie „durchzustehen“, wenn du in dem richtigen Gefühlszustand für sie bist.
In den Konflikt gehen hat nun einmal viel damit zu tun, in wieweit du positive Aggression in dir schüren kannst. Dafür gebe ich dir eine kleine, aber feine Techniken an die Hand.
Modelliere eine andere fähige Person: Kennst du eine Person aus deinem Freundeskreis oder in einem Film, bei der du bereits miterlebt hast, wie sie für ihre Werte eingeschritten ist?
Dann beginne ganz im Sinne des NLPs diesen Menschen zu modellieren – also ihn, sein Verhalten und sein Inneres nachzuahmen.
Dafür gibt es viele verschiedene Ebenen, auf denen du ihn kopieren kannst.
- Körpersprache: Er geht er einen Schritt vorwärts, er wechselt in einen festen Stand, er baut sich auf, er nimmt mehr Platz ein…
- Physiologisch: Er spannt seine Muskeln an und atmet schneller
- Glaubenssätze: Schwer zu beobachten, aber nimm sie doch einfach an – er denkt sich bestimmt „So und keinen Schritt weiter!“
- Verhalten: Was macht er genau, wie geht er in den „Angriff“ über
Identifiziere diese Bereiche und das was er dort tut ganz genau und modelliere sie. Übe dies zu Hause trocken mehrere Male, damit du in einer aufregenden Situation auch sicher darauf zurückgreifen kannst.
4.) Löse deine Blockaden
Oft wirst du an dieser Stelle schon deine Ketten gesprengt haben und dich für DICH einsetzen – hm, was meinst du, was das alles Gutes mit deinem Selbstrespekt macht und wie gut man damit abends einschläft.
Für den ein oder anderen ist es trotz der vorhergehenden Schritte aber immer noch kein Leichtes, für sich einzustehen.
Wenn das bei dir der Fall ist, dann überprüfe deine Glaubenssätze dazu:
- Warum ist es für dich schlimm, für deine Bedürfnisse einzustehen?
- Was gefällt dir nicht am Konflikt?
- Warum kannst du andere Menschen nicht zurechtweisen, wenn sie dich angreifen?
Schaue, was dir dein Kopf auf diese Fragen oder in den betreffenden Situationen als Ausreden liefert. Notiere diese Ausreden und beginne dir ein Trainingsprogramm als Gegenmittel aufzuerlegen. Dort kannst du Schritt für Schritt diese negativen Glaubenssätze auslöschen.
Wenn du zum Beispiel nicht gerne für deine Bedürfnisse einstehst, weil du in deiner Erziehung gelernt hast, dass du erst immer anderen den Vortritt lassen sollst, dann wähle kleine Schritte um gegen diesen Glaubenssatz anzuarbeiten.
Verlange in deiner Kantine Aufschlag bei den Kartoffeln, krame in der Supermarktschlange so lange nach deinem Kleingeld, bis du die 93 Cent als Kleingeld zusammen gesammelt hast…
Schlussworte
Du siehst – Selbstrespekt ist ein weites Thema!
Wenn du diese Aufgaben aber beherzt angehst, anfängst deine Regeln zu leben und schaust, wie dann Frauen und andere Menschen mit dir in Zukunft umgehen werden, wirst du große positive Veränderungen wahrnehmen.
Viel Erfolg,
Pascal “Xatrix” Levin
www.authentic-charisma.de







Hi Pascal,
finde den Artikel echt Bombe! Vielen Dank, für die Mühe, die du dir gemacht hast: Zu dem Folgenden hab ich aber mal ne Frage:
“Wenn du z.B. ein sozialer Mensch bist, dürftest du die Aussage einer Frau wie “Ach, was in Japan passiert ist mir doch egal” nicht so gut finden und müsstest ihr dann mal klipp und klar sagen “Hey, so eine *****-Einstellung geht ja mal gar nicht.“
Ich würde in so einem Fall (bei krassem Wertewiderspruch) nach einer Ansage von mir das Gespräch mit meinem Gesprächspartner verlassen, denn egal wie schön eine Frau ist, muss ich mir so etwas nicht geben.”
Kann ich denn nicht meine Werte akzeptieren und auch akzeptieren, dass andere Menschen andere Werte haben? Bislang dachte ich, dass es gut und wichtig ist meine Werte zu kennen, aber ich andere Menschen auch für ihre Werte respektieren kann. oder würde das bedeuten meinen Werten untreu zu werden? Bin mal gespannt, was du dazu zu sagen hast…
Viele Grüße,
Trevor
Hallo Trevor,
ich habe den Impuls zu Deiner Frage eine Antwort zu schreiben.
Ich finde es wichtig Werte anderer zu akzeptieren und ihnen diese zu zustehen. Genau wie ich es selbst auch bei meinen Werten wünsche. Wenn ich aber bei meinem Gegenüber erkenne das er eine Wertevorstellung hat die so gar nicht mit meiner übereinstimmt und ich mich sogar fragen muss wie man so gleichgültig sein kann, dann ist es in Ordnung wenn ich mich mit dieser Person nicht weiter auseinander setzte.
Wenn es um Themen geht die unterschiedliche Meinungen zulassen, wie Kinofilme, Essen, Kunst, Politik oder ähnliches, ja, klasse, dann finde ich unterschiedliche Meinungen und Werte spannend und tausche mich gerne aus. Auch wenn ich vielleicht nicht gleicher Meinung bin. Wenn es aber Meinungen sind die ich nicht teilen oder gar für meine Werte und Überzeugungen verletzend sind, dann werde ich mit dieser Person wohl auf keinen “grünen Ast” kommen und ich habe dann auch wenig Interesse mich mit dieser Person weiter auszutauschen, egal wie geil sie sein mag oder ich es gerade bin.
Unterschiedliche Meinungen hin oder her, so bald meine Werte und Gefühle verletzt werden, sie komplett von meinen entfernt oder einfach für mich kompletter Müll sind, so kann ich diese nicht akzeptieren und muss es auch nicht.
Liebe Grüße
Der Conny
hey trevor
natürlich kannst du, wenn du sie dnen wirklich akzepierst und dich das nicht großartig stört
wenn du aber bei den worten shcon merkst wie abstößig du das findest, solltest du deine frage in die tonne kloppen
denn respektieren is gut, aber es gibt halt manche dinge die ein jedre selbst nich respektieren kann, wenn du es aber doch versuchst nur wegen dieser person sind wir wieder bei fehlendem selbstrespekt
so würde ich das beantworten :p
LG Benni
Hallo Trevor,
danke für die Blumen zum Artikel!
Springen wir direkt in das Thema “Werte”. Werte und das ganze Konzept, wie werte entstehen, welche Funktionen sie haben und welche persönlichkeitsförderlich sind, sind ein unglaublich großes und komplexes Thema.
Darüber könnte man stunden- und tagelang philosophieren – aber genau das mache ich hier nicht, sondern biete dir eine Sichtweise für die Praxis.
Die Grundproblematik, die du ansprichst, baut auf dem Problem auf, dass viele Menschen in ihrer Wahrnehmung und in der Gestaltung ihres Lebens einer schwarz-weiß-Sicht folgen und oft auch schwarz-weiße Regeln für sich gelten lassen.
Und genau diese schwarz-weiß-Sicht haben Menschen auch immer wieder, wenn es um das Thema Werte und Persönlichkeitseinstellung geht. Aber ich habe für mich den Grundsatz Werte nicht zu tolerieren, in denen sich eine Person das Recht rausnimmt, mit ihrer Einstellung andere Menschen zu verletzen oder generell eine „asoziale“ (im Sinne der eigentlichen Wortbedeutung) Werthaltung vertritt.
Diese Menschen mögen ihre Meinung natürlich gerne äußern – alles gut -aber ich lege keinen Wert auf den Kontakt mit Ihnen.
Und genau dort setzt ein möglicher Umgang mit diesem Text für dich an: Übertreibe „Political Correctness“ nicht in der Form von „ich akzeptiere alles, egal wie „böse“ es ist“.
Menschen werden dich zu schätzen wissen, wenn du deine eigenen Werte hast, sie vertrittst und auch kommunizierst (ohne aber zwanghaft andere davon immer überzeugen zu müssen). Das ist einer der Grundpfeiler von Authentizität und Selbstbewusstsein und ein angenehmer Gegenentwurf zu vielen Menschen, die sich heute nicht mehr trauen ihre Meinung zu sagen oder aus opportunistischen Zwecken darauf verzichten und sich zwar denken wie doof der- oder diejenige Gegenüber ist, aber das nie äußern würden.
Das ist der Punkt an dem mein Artikel ansetzt: Mehr Ehrlichkeit im Umgang und ein mehr „zu sich selbst-Stehen“ und das im Kontakt mit Frauen (worauf sich mein Artikel bezieht) sowie allgemein. Machen wir es ein wenig plastischer: Eine Frau sagt „Boah, ich hasse Männer, die jedes Wochenende Fußball schauen und dabei Bier trinken.“
Viele Männer würden ihr dann beipflichten, obwohl sie genau das tun. Ein selbstbewusster Ausspruch „Tja, genau so einer bin ich, ich find das richtig geil!“ an dieser Stelle markiert, dass sie ihre Meinung zu Fußball ruhig behalten darf, aber ich garantiert nicht meine Einstellung für sie bei dem Thema verändere oder verleugne. Und genau das müssen viel mehr Männer beherzigen.
Grundsätzlich gilt aber: Jeder der seine Werte definiert, sollte sich immer fragen, ob er diese nach einer grundlegenden Persönlichkeitsentwicklung auch noch vertreten würde. Denn ich akzeptiere Ich akzeptiere Vegetarier, CDU-Wähler, Frauen-Fußball, Homosexuelle und eine beliebig lange Liste von Menschen – das Ergebnis einer intensiven Persönlichkeitsentwicklung.
Ich hätte sogar überhaupt kein Problem mit einer Vegetarierin zusammen zu sein – mit einer, die mir das versucht militant aufzuzwingen, würde ich aber sehr schnell das Gespräch beenden – um ein weiteres Beispiel zu geben.
Hat dir das geholfen?
Beste Grüße,
Pascal „Xatrix“ Levin